2008 30
Jun

Dieter Bohlen nach Mallorca: “Wenn der Lafontaine kommt, bin ich weg, dann gehe ich nach Spanien.”

Tag: Oskar Lafontaineadmin @ 6:48 pm

Mal eines gleich vorweg: Ich bin kein Fan von Dieter Bohlen. Muss man aber auch nicht sein, um Sympathie für die jüngsten Äußerungen des Musikproduzenten zu empfinden. Im Gespräch mit der Mallorca Zeitung sagte Bohlen in Bezug auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der Linkspartei nach der Bundestagswahl 2009: “Wenn der Lafontaine kommt, bin ich weg, dann gehe ich nach Spanien.”

Bohlen ist keineswegs der Einzige, der so denkt. Und dabei sind es nicht nur “die Reichen”, die bei einer Regierungsbeteiligung der Linkspartei Deutschland den Rücken kehren dürften. Auch junge, gut ausgebildete Menschen aus dem Mittelstand, die heute bereits vom Staat an allen Ecken und Enden gegängelt und zur Finanzierung eines ineffizienten und damit für alle Beitragszahler hochgradig ungerechten Sozialsystems gezwungen werden, denken immer lauter über’s Auswandern nach.

Kein Wunder also, wenn 2007 soviele Menschen aus Deutschland ausgewandert sind wie zuletzt im Jahr 1954. Eine aktuelle Prognos-Studie benennt die Gründe: “Die Attraktivität beruflicher Möglichkeiten im Ausland stellt das Hauptmotiv für die Auswanderung von Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft und Wissenschaft dar.” Direkt danach folgt die unmittelbare Einkommensituation respektive die Steuerbelastung.

Wenn Lafontaine und seine Truppe in Berlin erst einmal mitregieren, gibt es für diese Bevölkerungsgruppe kein Halten mehr.

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