2009 07
Sep

“Highlights” aus dem Wahlprogramm der Linkspartei (Teil 4)

Tag: Allgemeinesadmin @ 11:34 pm

Jetzt mal im Ernst: Woher nimmt DIE LINKE eigentlich all die rhetorisch gewandten, aber völlig verblendeten Sozialpathologen, die es braucht, um ein solches Wahlprogramm auf die Beine zu stellen? Ich bin immer fasziniert, dass es Menschen gibt, die einerseits genügend Intelligenz besitzen, um einen vollständigen deutschen Satz zu Papier zu bringen, gleichzeitig aber nicht merken, was für einen widersinnigen Blödsinn sie da zum Programm erheben. Aber zur Sache, heute zur Familienpolitik - im weitesten, linken Sinne.

Von “Familienpolitik” spricht DIE LINKE erst gar nicht, das betreffende Kapitel ist mit “Alle Lebensweisen
stärken” überschrieben. Die Forderungen sind dementsprechend auch nicht überraschend.

“gebührenfreie, qualitativ hochwertige öffentliche Kinderbetreuung flächendeckend garantieren” - Bitte beachten Sie: Es geht nicht um die Unterstützung von Familien, es geht um die staatliche Organisation und Bereitstellung von Kinderbetreuung. Hitlerjugend und FDJ haben gezeigt, wohin das führt. DIE LINKE (und nicht nur diese) möchte damit am liebsten schon im Kindergartenalter anfangen - damit die neuen Staatsbürger gleich von vornherein “richtig” erzogen werden und erst gar nicht erst die Fähigkeit erwerben, später im Leben am Sozialismus (in seiner weichgespülten, demokratischen Variante) zu zweifeln.

“höherer Regelsatz für Kinder und Jugendliche, die Leistungen nach Hartz IV beziehen” - Eigentlich nur konsequent: Erstens bedient DIE LINKE damit ihre natürliche Klientel bestens, zweitens fördert sie so ihren eigenen Wählernachwuchs optimal.

“familienpolitische Leistungen für alle in Deutschland lebenden Kinder und Familien unabhängig von Staatsbürgerschaft und Aufenthaltsstatus auszahlen” - Ebenfalls konsequent: Ob die Kinder deutsch sprechen, ihre Eltern sich zu den Grundwerten der westlichen Zivilisation bekennen oder überhaupt legal in Deutschland sind: DIE LINKE will sie alle durchfüttern - sind ja potentielle Links-Wähler. Einmal mit Hartz IV angefixt, ist der “Staatsabhängige” der treueste “Kunde”, den man sich vorstellen kann.

“alle Familienformen gleichstellen: Adoptionsrecht für lesbische und schwule Paare einführen” - Eine der seltenen Punkte, wo DIE LINKE mit der FDP übereinstimmt - und beide Parteien mächtig irren. Jede Erwachsene mag in seinem Privatleben seine sexuellen Präferenzen ausleben. Aber beim besten Willen haben Homosexuelle kein Recht, ein Kind - das selbst noch nicht entscheiden kann - zu adoptieren. Bei aller Toleranz: Es sind eben gerade nicht alle Lebensformen gleich. Das natürliche Umfeld für ein Kind ist eine Familie, und kein Schwulen- oder Lesbenpaar. Wenn die Natur das gewollt hätte, hätte sie diesen Menschen die Fähigkeit zur gemeinsamen Zeugung eines Kindes gegeben.

Wie gehabt - Fortsetzung folgt.

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.