Die Ergebnisse der Landtagswahlen im Saarland, Thüringen und Sachsen haben gezeigt, dass noch immer ein viel zu hoher Prozentsatz der Wähler auf die Parolen der linken Bauernfänger hereinfällt. In loser Folge werden wir daher in den kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl die Thesen der Linken zerpflücken und als das entlarven, was sie sind: unrealistisch, demagogisch, totalitär - oder eine Mischung aus all dem. Den Anfang überlassen wir Herrn Gysi mit seinem Postulat “Reichtum für alle”.
Ganzer Artikel “Bundestagswahl 2009: “Reichtum für alle””
Unter der Schlagzeile “Lagerung von Waffen in Privathaushalten untersagen” fordert DIE LINKE de facto das Verbot des privaten Waffenbesitzes. Man mag zu diesem Thema stehen, wie man will - wenn jedoch DIE LINKE für eine Entwaffnung der Bevölkerung eintritt, schrillen bei uns die Alarmglocken: Nicht nur im Dritten Reich sondern auch in der DDR war der private Waffenbesitz unter Androhung drakonischer Strafen verboten. Warum wohl?
Ganzer Artikel “Konsequent: DIE LINKE will privaten Waffenbesitz verbieten”
Im Moment hat DIE LINKE reichtlich Oberwasser: Der Einzug der Partei in zwei westdeutsche Landtage ist ein kleiner, der Konflikt in der SPD mit der Tendenz zu einer Öffnung nach links aber der wesentlich größere Erfolg für die Linkspartei. Damit wird sie als Partei mitsamt ihren abstrusen Ideen hoffähig, gewinnt also nicht nur einen potentiellen Koalitionspartner sondern gleich auch noch direkte Wählerstimmen.
Wenn sich Lothar Bisky nun also auf einer Pressekonferenz am 10. März 2008 über den einen oder anderen Angriff auf die Linkspartei erzürnt, lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen, worüber er sich aufregt:
“Ich will hinzufügen, dass mich Manches schon verwundert. An der Härte der Reaktion der CDU sehe ich, es steht die Losung ‘Vorwärts, zurück zum kalten Krieg der 50er Jahre’. Anders lassen sich diese Tonfälle kaum noch beschreiben. Da ist man geübt. Da gibt es manchen Hassprediger, der seinen zweiten oder dritten Frühling feiert. (…)
Und ich werde dann auch mal wütend, wenn ich höre, dass Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen, dann plötzlich mit dem alten Links-Rechts-Extrem-Schema kommt und sagt: ‘Die CDU habe das Rechtsextreme nicht zugelassen, nun dürfe die SPD das Linksextreme nicht zulassen.‘ Da sage ich: Was mit dem Vergleich DDR und Nazi-Deutschland begonnen hat, wird inzwischen zur Gleichsetzung. Ich werfe Wulff die Verniedlichung der alten und der neuen Nazis vor. Wer das gleichsetzt, darf sich nicht wundern, dass junge Leute hier im Osten die Meinung haben: Na so schlimm kann es bei den Nazis ja nicht gewesen sein. Denn sie selbst haben noch eine Erinnerung an die DDR, ihre Eltern, ihre Großeltern auch. Das ist eine Reinwaschung der Schuld der Faschisten in Deutschland. (…) Das sind die Hassprediger des kalten Krieges. Anders will ich das auch nicht mehr bezeichnen.”
Ganzer Artikel “Das Bellen getroffener Hunde”